Datenlecks im Jahresvergleich 2008-2013

Datenleck trifft die Sache ja schon recht gut, denn die Daten sind ja nicht weg, es hat sie nur jemand anderes. Symantec hat die Ursachen für Datenlecks aus den Jahren 2008, 2010, 2012 und 2013 verglichen. Hier ist das Ergebnis.

Statistik: Anteil der häufigsten Ursachen von Datenlecks im Jahresvergleich 2008 bis 2013 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Tipp des Datenschutzbeauftragten

  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter im Umgang mit Daten, besonders wenn sensible Daten verwendet werden wie personenbezogene Daten oder Firmeninterna.
  • Prüfen Sie den Einsatz von Data Loos Prevention-Lösungen, Programme, die sensible Daten aufspüren und vor deren Verlust schützen
  • Setzen Sie starke Verschlüsselungs- und Authentifizierungsverfahren ein.
  • Erstellen Sie einen Plan für den Fall der Fälle, damit jeder im Unternehmen weiß, was zu tun ist.

Foto: Statista, Symantec

Datenleck bei Patientendaten an New Yorker Klinik

An einer Klinik in New York entstand ein Datenleck, weil mehrere grundsätzliche
Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten wurden. Das Krankenhaus hat nun Kosten
in Höhe von 4,8 Mio. US-Dollar zu tragen.

Tipp des Datenschutzbeauftragten

Ab und an genügt ein Blick in die gelben Seiten, wenn man jemanden braucht, der
es kann.

Zum Artikel: Computerworld


Foto: © stokkete- Fotolia.com

Statista gehackt – Zugänge vorsorglich gesperrt

Zahlenfreunde von kennen Statista. Nun sind dort Accounts gehackt worden, wie das Unternehmen in einer Email an Kunden mitteilt.


Quelle: Faksimile des Kundenanschreibens

Das Unternehmen geht davon aus, dass Loginnamen und Passwörter gestohlen wurden. Die Passwörter sind verschleiert abgelegt, können aber technisch errechnet werden.

  • Die Zugriffe auf Statista-Konten wurden automatisch gesperrt. Es muss ein neues Passwort angefordert werden.
  • Sollten Sie das Passwort auch bei anderen Konten verwenden, ist das Passwort auch dort zu ändern.

Die Email von Statista lautet folgendermaßen und ich erlaube mir den Hinweis, dass die Information von Benutzern über unrechtmäßigen Gebrauch laut Bundesdatenschutzgesetz § 42a vorgeschrieben ist und stelle die Frage, ob Sie wissen, wer in Ihrem Unternehmen zu welchen Daten Zugriff hat.

Liebe Statista-Nutzer,

trotz umfassender Sicherheitsvorkehrungen müssen wir davon ausgehen, dass Unbekannte sich zeitweise rechtswidrig Zugriff auf unsere Nutzerdatenbank verschafft haben. Die Sicherheitslücke haben wir inzwischen geschlossen.

Allerdings können wir nicht ausschließen, dass dabei auch Nutzerdaten von Ihnen ausgelesen wurden. Hierzu zählen:

E-Mail-Adresse / Login
Passwort (verschleiert)

Wir haben aufgrund dieses Vorfalls den Accountzugriff für das bestehende Passwort gesperrt. Bitte lassen Sie sich über die Webseite ein neues Passwort an Ihre hinterlegte E-Mail-Adresse zusenden: ###

Hinweise des BSI für ein sicheres Passwort finden Sie hier: https://www.bsi-fuer-buerger.de/BSIFB/DE/MeinPC/Passwoerter/passwoerter_node.html

Das Passwort wurde verschleiert von uns abgelegt. Eine Entschlüsselung ist aber technisch nicht auszuschließen. Daher empfehlen wir: Sollten Sie Ihr bisheriges Passwort auch für andere Webdienste (insbesondere für Ihren E-Mail-Account) nutzen, ändern Sie es vorsichtshalber auch dort.

Diesen Vorfall, bei dem wir uns in der Pflicht sahen, sie umgehend zu informieren, bedauern wir sehr. Für die Ihnen entstehenden Unannehmlichkeiten bitten wir Sie um Entschuldigung.

Sollten Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gern per E-Mail an: ###.

Mit freundlichen Grüßen